Großer Handlungsbedarf der Neuen Medien für Nachhaltigkeitsziele - Tranformation und die Medien

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Forschungszentrum für Umweltpolitik (ffu) hat am 10. bis 11. Juli 2017 zur Tagung in die Evangelischen Akademie zu Berlin auf die Wannseeinsel Schwanenwerden eingeladen. Großes Thema war die Veränderung des Medienverständnisses zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungen, und welche Rolle die Medien im anstehenden Transforamtionsprozess eigentlich eingeht. Aber was bedeutet nun eigentlich Transformation & Nachhaltigkeit und wie kann man die Wende, das Neue Anthropozän kommunizieren?

Nachhaltigkeit ist uns kein neuer Begriff, welcher aber  von den verschiedenen Interessengruppen unterschiedlich definiert und gebraucht wird. Erstmals stand das Wort Nachhaltigkeit 1915 im Rechtschreibduden und hat heutzutage im Wesentlichen drei  Bedeutungen zu unterscheiden:

(I) längere Zeit anhaltende Wirkung

(II) forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf als nachwachsen kann

(III) Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich generieren, künftig wieder bereit gestellt werden kann.

Während der Tagung diskutierten die AkteurInnen aus Politik, Wissenschaft & Journalismus über Lösungsansätze für eine erfolgreiche  Vereinheitlichung von Begriffen aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, sodass eine gemeinsame Sprache geschaffen werden kann. Szenebegriffe sollten VerbrauerInnen freundlich gewählt werden und in Richtung Mainstream-Journalismus gehen. Denn Klimawandel, Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit werfen viele Fragen auf und hinterlassen eine große Medienflut, die schnell mit neuen Fragen überfordert. Stimmt das alles, was wir lesen? Um im Allgemeinen das Umweltbewusstsein unserer Gesellschaft zu erhöhen muss die Medienlandschaft Nachhaltigkeitsziele und umweltpolitische Themen in die Breite bekommen.

Transformation Nachhaltikeit Medien
Tagung zur Große Transformation und die Medien in Berlin

Durch die Social-Media-Kanäle und Kommunikationsstrategien, und auch durch die Zusammenarbeit und Unterstützung aus Politik und Wissenschaft, können Handlungspotentiale in Richtung einer großen Wende (Digitale Transformation, Verkehrswende, Forschungswende, Sustainable Development Goals etc.) erfolgreich gelingen.

 

Hier kann weiteres zur Tagung und zum nachhaltigkeitsorientierten Journalismus nachgelesen werden.


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